Diagnose angezweifelt

Heute habe ich bei der Visite erfahren, daß meine 1996 gestellte Diagnose Multiple Sklerose angezweifelt wird.

Die Lumbalpunktion zeigt keinerlei Auffälligkeiten, die auf MS hinweisen. Ebenso ist man erstaunt darüber, daß ich seit Jahren gleichbleibende MRT Befunde habe.

Meine Neurologin hat sich stets für mich gefreut, wenn die Befunde gleichgeblieben sind. MS-Medikamente heilen die MS nicht, sondern verzögern den Verlauf.

Bin derart erschüttert heute. Kann den ganzen  Tag heulen obwohl ich ja gut mit meinem Antidepressiva eingestellt bin und ich zum Glück nicht mehr heulen muß.

Jetzt schießen mir die wildesten Gedanken durch den Kopf. Was hab ich nun? Ist das noch schlimmer als MS? Was ist mit meiner Berentung – wo ich mich jetzt doch damit abgefunden habe.

Damit – mit der MS – abgefunden habe ich mich ja erst vor ca 4 Jahren und akzeptiere sie, habe keine Angst mehr vor ihr. Ich komme mit mir zurecht, ich zweifle nicht mehr an mir. Ich bin sogar glücklich, was ich viel meinem Oskar zu verdanken habe.

Und jetzt? Jetzt bin ich wieder gefallen … tief – sehr tief … was passiert jetzt???

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