Ich sollte doch nicht immer nur negativ denken – Tysabri 49.

Heute war wieder meine Tysabri Infusion dran.

Im Vorfeld hatte ich ja schon graue Haare und Einschlafstörungen, da mich a) keiner auf die gesamte Strecke begleiten konnte … nur kurzer Teilweg Zwinkerndes Smiley und b) dann meine super schlechte momentan Laufstrecke nach meiner Grippe.

Hab mir übelste Gedanken gemacht – wie es wohl mit dem Rollator klappt, liegt Schnee, ist es glatt, welche Tasche passt in die Tasche vom Rollator, funktioniert der Fahrstuhl usw ….. meine Freundin meinte “alles unnütze Gedanken – sieht man dann doch spontan”.

Gestern Abend hab ich mit Schatzi geschaut, wo “Berti” (mein neuer Rollator) am Besten im Auto mitfährt … Kofferraum oder im Fussraum der Rückbank. Leider passte Berti nicht wie geplant in den Kofferraum. Ich könnte 2 Flügelschrauben lösen, dann könnte ich ihn noch kleiner klappen, aber bissel umständlich und unnötiger Kraftaufwand. Also wollten wir die Rückbank klappen … ging nicht, hätten das Hundegitter abschrauben müssen, da ca 1,5 cm störten. Also werden diese die nächsten Tage abgeflext.  So kam Berti halt in den Fussraum der Rückbank.

Als ich am Bahnhof parkte, stellte ich schnell fest – unglücklich, da ich die Türen dann nicht weitgenug auf machen kann, ohne andere Autos zu beschädigen. Unglücklich, sehr unglücklich. Also bin ich wieder ein Stück aus der Parklücke rausgefahren, Berti ausgeladen und wieder zurück in die Parklücke. Ist natürlich keine Dauerlösung, da selten kein Verkehr herrscht, wie heute dort auf dem Parkplatz.

Erste Hürde genommen … ab in den Zug, einfach, Berti ist sooooo artig leicht. Gewundert, was für eine Hitze und Dieselgestank. Jacke also ausgezogen, hingesetzt. Plötzlich geht die Klimaanlage an, also Jacke wieder an. 3 Min. später – Heizung wieder volle Pulle – Jacke wieder aus ….

2 Haltestellen weiter die Durchsage – Zwischenstopp mit Umsteigen, weil Bahn kaputt. Mist .. kein Fahrstuhl. Zum Glück half mir ein netter Mann, der Berti trepprunter und trepprauf getragen hat.

In Northeim der nächste Schock – Baustelle und total unübersichtlich. Bin aber GROSS und habe nach dem Weg gefragt *kicher* Und die große Angst das der Fahrstuhl immer noch nicht repariert war, unnütz.

Mir wurde heute bei JEDEM Hindernis regelrecht der Berti aus der Hand gerissen. Ich weiß spontan jetzt gar nicht mehr, wie oft ich DANKE gesagt habe *kicher*

Die Infusion lief auch super rund. Der Port ließ sich sofort und mit einmaligem Anstechen spülen und aspirieren. Auch wurde freundlicherweise heute mal Blut über den Port abgezapft. Um 14 Uhr war ich dann fertig und konnte dann um 14:30 Uhr die Bahn nach Hause nehmen.

Ich hatte keine Lust mehr in den Stoffladen oder in den Wollladen. Streicht euch das im Kalender an *grins*

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4 Gedanken zu „Ich sollte doch nicht immer nur negativ denken – Tysabri 49.

  1. „bei JEDEM Hindernis regelrecht der Berti aus der Hand gerissen“ – klasse, wie die leute mitdenken – hab im rolli auch null probleme! alles in allem eine runde sache, weiter so!

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