Hundeerziehung falsch rum?

Am Wochenende waren wir bissel im “Stress” bzw. nur unterwegs und sehr wenig zu Hause.

Für Oskar bedeutete das, nicht ausschlafen können und viel warten müssen und andere Tagesablauf.

Sonntag war das noch alles okay, als wir im Niedersachenhof zum Brunchen waren. Er durfte mit uns reingehen und musste artig, wie er meist ist, unterm Tisch platz nehmen.

Da sich das Brunchen länger als normales “Essen gehen” hinzog, wurde er dann auch etwas unruhig, was ich versuchte zu ignorieren.

Als wir dann fertig waren, fuhren wir zu meinen Eltern. Sie haben auch einen Hund “Jamie” – etwas unerzogener Jagdterrier. Seit beide Hunde erwachsen sind, spielen und toben sie nicht mehr zusammen. Schade.

Jedenfalls hatte Oskar nach kurzer Zeit die Nase voll und wollte gehen. Das zeigt er dann an, in dem er sich vor die Küchentür legt und unheimlich traurig guckt. Die nächste Steigerung ist dann sein niedliches sabbeln und erzählen. Total süß, aber aus Hundeerziehungssicht frech von ihm. Wir waren länger nicht dort, aber das war nicht nett von ihm.

Montag waren wir zum Grillen eingeladen bei Elly – unserer Trainerin/meiner Freundin und seinem Rudel. Wir gehen oft zusammen Gassi, sie können viel miteinander spielen und was noch viel wichtiger ist, er fühlt sich dort ja zu Hause.

Aber vom Anfang an war er komisch. Begleitet mit jammern, jaulen und meckern! Total krass. Zuerst dachte ich er hat Schmerzen oder so. Also Griff zur Analdrüse, weil er ja damit oft Probleme hat, aber sie war nicht geschwollen. Zu Hause dann Fieber gemessen, normale Temperatur. Schon als er ins Auto hüpfte, seufze er tief und zu Hause war alles total normal. Ich dachte ich spinne.

Am Dienstag Morgen hatte ich noch total nen Hals auf den Dicken und so ändere ich jetzt einiges. Wir nehmen seine Decke jetzt mit und er muss dort dann hinlegen. Gefällt ihm natürlich gar nicht und bereits am Mittwoch haben wir dann geübt. Ganz schöne Lauferei für mich, ihn immer wieder zurück auf seine Decke zu bringen.

Heute beim Hundefrauenfrühstück musste ich nochmal totale Nerven beweisen, denn es passte ihm ganz und gar nicht. Er hatte ziemlichen Stress, aber ich hab gewonnen.

Ich merke eine unheimliche Veränderung bei ihm. Er ist wieder sehr aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit war die letzte Zeit total abhanden gekommen.  Auch im Ganzen scheint er zufriedener, auch wenn ich doch eigentlich total grausam zu ihm bin. Hund brauchen Grenzen … mal gucken was wir noch so lernen.

Im Moment haben wir gelernt … Frauchen erzieht den Hund – nicht der Hund das Frauchen!

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